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Anke Heßling
Im Alter von 14 Jahren habe
ich meinen ersten Hund, eine Cocker Spaniel Hündin aus der Zucht meines Vaters
Theodor, auf einer jagdlichen Prüfung vorgestellt. Mit 17 Jahren erlangte ich den
Jagdschein und widmete mich auch den Vorstehhunden. Aus Liebe zum Kleinen Münsterländer
und traditionellen Gründen entschloss ich mich 2001 mit meinem Vater, den Zwinger "vom
Haus Hessling" zu gründen und wir zogen unseren ersten Wurf mit der Hündin "Ilka
vom Teichhof". Ich bin aktive Hundeführerin und stelle in fast jedem Jahr Hunde auf
Prüfungen von der VJP bis zur VGP vor. Seit 2003 bin ich Verbandsrichterin und werde 2007 meine
Zuchtschaurichter-Ausbildung beendet haben.
Unterstützt werde ich selbstverständlich sehr von meinem Ehemann Uwe Moldenhauer, ebenfalls Jäger.
Er hat auch erfolgreich mit kleinen Münsterländern an Prüfungen teilgenommen und
übernimmt hervorragend die Betreuung unserer beiden Kinder, wenn ich mit den Hunden
beschäftigt bin.
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Theodor Heßling
Mein Vater besitzt über 30 Jahre Hundeerfahrung und begann seine jagdlichen
Ambitionen mit Jagdspanieln, die er von 1978 bis in die 90er Jahre züchtete und sich durch
seine Erfolge im In- und Ausland einen sehr guten Ruf schaffte.
So machte er sein Hobby zum Beruf und führt heute eine der größten und
erfolgreichtsten Jagdhundeschulen in Europa. Viele Jagdhunde wurden von ihm auf
unterschiedlichsten Prüfungen geführt oder für die Praxis ausgebildet.
Durch gute Kontakte zu Altmeister Dr. C. Tabel, Dr. F. Brunner u.v.a. wurde seine
Arbeit geprägt und mit den Jahren von ihm verfeinert und modernisiert. Durch
seine Ausbildung im Bereich der Tierpsychologie durch die ATM in der Schweiz
konnten neueste tierpsychologische Erkenntnisse in seiner Ausbildungsmethode
verarbeitet werden.
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August Heßling
Die Familie Heßling hat ihren Ursprung im Münsterland, eng verbunden
mit Land und Leuten sind schon aus dem Jahre 1655 erste urkundliche Eintragungen
vorhanden.
Die Führung von Hunden auf der Jagd war zu diesem Zeitpunkt sicherlich schon
gegeben, so dass die Führung von Jagdhunden von Generation zu Generation
weitergegeben wurde.
Circa anno 1830 arbeitete der Gastwirt und Eigenjagdinhaber August Heßling
an dem ehrgeizigen Plan, einen Jagdhund zu züchten, der sowohl im Wasser, im Wald
als auch im Feld hervorragende Arbeiten zeigen sollte. Lange hatte er an einem
solchen Typ "gebastelt", das Resultat war der kleine Münsterländer.
1877 verkaufte er seine Münsterländerhündin "Flora" an den Oberlehrer
Heitmann in Burgsteinfurt, der aus dieser Hündin den ersten eingetragenen
Münsterländerwurf zog.
(Quellennachweis KIM von Klaus Eggert)
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